Literatur zum Thema Essstörung für Eltern und Angehörige

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Beltz, 2001, ISBN 978-3-407-22827-7

In diesem kleinen Handbuch finden die Leserin und der Leser alles Wissenswerte über Ess-Störungen: Wie und warum sie entstehen, woran Eltern, Lehrer, Mitschüler oder auch Betroffene sie bereits im Anfangsstadium erkennen und ihnen vorbeugen können.

Hintergrund des Buches ist die langjährige Praxis der beiden Autoren am weltweit anerkannten "Therapie-Zentrum für Ess-Störungen" in München. So geben sie nicht nur Ratschläge für eine vernünftige Vorbeugung, sie erläutern, dass auch Essen "gelernt sein will", und berichten über therapeutische Möglichkeiten, die Krankheit in den Griff zu bekommen und sie dauerhaft zu heilen. Eine große Rolle spielen bei diesem Therapieansatz die Patientinnen selbst, die ausführlich zu Wort kommen, u. a. mit Ratschlägen, wie Eltern, Lehrer und Mitschüler mit der Krankheit umgehen sollten.

Schöningh, 2013, ISBN: 978-3-506-77351-7

Leidet Ihr Kind an Essstörungen? Jagt es einem Schönheitsideal nach, das es gefährdet? Fürchten Sie, dass sich diese Störungen zu einer Sucht entwickeln könnten oder es schon getan haben? Woran kann man erkennen, dass ein Kind tatsächlich von Magersucht oder Bulimie betroffen ist? Viele Jugendliche, vor allem pubertierende Mädchen, zunehmend aber auch Jungen, finden sich zu dick - oft der Beginn einer langjährigen Leidensphase. Zwanghaft wird der eigene Körper zum einzigen Lebensinhalt. Aus diesem Teufelskreis von falscher Selbstwahrnehmung und Abnehmenwollen will Ihnen dieser HELP-Band Wege zeigen - zurück ins Leben! Mit ihrer intensiven Erfahrung aus dem Therapiealltag einer Fachklinik erklärt die Autorin psychische Ursachen von Ess-störungen, zeigt grundlegende Symptome und hilft Eltern durch wertvolle Tipps, ihren Kindern effizient beizustehen, um diese lebensbedrohliche Erkrankung zu überwinden.

Hrsg. Bundesfachverband Essstörungen BFE im Compact-Verlag, 2008. ISBN 978-3-8174-6630-6

Darstellung verschiedener Formen von Essstörungen, häufige Ursachen und Warnsignale; Therapieformen und Behandlungsmöglichkeiten. Hilfe und Unterstützung für Betroffene.

Hans Huber, 2008, 9783456845166

Die Probleme, die Ihr Kind mit dem Essen hat, können sehr unterschiedlich sein: Vielleicht ist es bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten auffallend wählerisch, oder es scheut davor zurück, bisher unbekannte Lebensmittel auszuprobieren. Vielleicht schränkt es aber auch die Nahrungsaufnahme insgesamt sehr stark ein, hat bereits einen ernsthaften Gewichtsverlust erlitten oder seltsame Essgewohnheiten und andere besorgniserregende Verhaltensweisen entwickelt, die Sie nicht verstehen. Möglicherweise befürchten Sie, dass Ihr Kind eine regelrechte Essstörung hat. Oder Sie fragen sich, ob das Essverhalten Ihres Kindes vielleicht doch noch als normal anzusehen ist und Sie sich grundlos Sorgen machen. Welcher Aspekt Ihnen auch immer Grund zur Besorgnis gibt: Dieser praxisnahe und gut verständliche Ratgeber möchte Ihnen helfen, die Gründe für ein problematisches Essverhalten zu verstehen - und er möchte zeigen, was Sie und andere tun können, um die Situation positiv zu beeinflussen.
Aus dem Inhalt: Was sind Essstörungen? Woher kommen sie? Woran erkenne ich, dass mein Kind eine Essstörung hat? Was kann ich tun? Und wo bekomme ich welche Hilfe?
Rachel Bryant-Waugh ist Klinische Psychologin an der Universität Southampton; Bryan Lask ist Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität London; beide beschäftigen sich seit vielen Jahren in der Theorie und Praxis mit den Essproblemen bei Kindern und Jugendlichen.
«Insgesamt ein empfehlenswertes Buch, das Eltern eine Hilfe bieten kann, vorhandene Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen zu erkennen, zu verstehen und ihre Kinder zu unterstützen.» www.hungrig-online.de
«Das Buch ist genau das richtige für alle Eltern, denen das Essverhalten ihrer Kinder Sorgen macht.» Landeszeitung für die Lüneburger Heide

Dtv, 2005, ISBN: 9783423342230

Immer mehr junge Menschen leiden unter Ess-Störungen. Magersucht, Bulimie und Ess-Sucht sind ernste Krankheiten. Sie vergehen nicht von selbst und lassen sich auch nicht durch noch so gut gemeinte pädagogische Maßnahmen aus der Welt schaffen.

Belz, 2009, ISBN: 978-3-407-22413-2

Das erste Buch über magersüchtige und bulimische Mädchen und junge Frauen, in dem ausschließlich deren Mütter zu Wort kommen. Zurückhaltend von der Autorin kommentiert verschafft das Buch einen authentischen Einblick in die Familiensituation essgestörter Mädchen und Frauen. Was bedeutet die Essstörung ihrer Tochter für sie selbst und die übrigen Familienmitglieder, wie gehen die Mütter mit ihren Schuldgefühlen, mit ihrem Leid, ihrer Hilflosigkeit, aber auch mit ihrer Aggression und Wut um? Wer unterstützt sie im Kampf gegen die Krankheit ihrer Tochter und von wem fühlen sie sich im Stich gelassen?

Beltz, 2007, 978-3-621-27488-3

20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind zu dick. Inzwischen gibt es wirksame Trainingsprogramme, die aber nur dann von langfristigem Erfolg gekrönt sind, wenn die Eltern „mitziehen“. Dieser Leitfaden zeigt, was Eltern für ihre übergewichtigen Kinder tun können.

Die Lösung ist die konsequente Veränderung von Ernährung und Bewegung. Und die muss in der Familie stattfinden. Dazu leiten die Autoren die Eltern in einem pragmatischen und konkreten Sechs-Schritte-Programm an. Vorausschauend wird dabei auch bedacht: „Was kann schief gehen, wie kann man damit klarkommen?“

Das Buch bietet Eltern also nicht die üblichen Kalorientabellen, Diät- und Sporttipps, sondern verhaltensbezogene Hilfen, um die Gewohnheiten ihrer Kinder systematisch zu verändern und diese Veränderungen konsequent in den Familienalltag zu integrieren. Nur das sichert nachhaltigen Erfolg.

Hogrefe, 2007, ISBN: 978-3-8017-1628-8

Viele Kinder und Jugendliche sind übergewichtig oder gar adipös. Der Ratgeber vermittelt anschaulich und leicht verständlich das aktuelle Wissen über die Entstehung und Aufrechterhaltung von Übergewicht und Adipositas und geht auf die Folgeerscheinungen von Adipositas ein.

Patmos, 2011, ISBN 978-3-8436-0026-2

Anorexie ist eine gefährliche Krankheit. Immer mehr Mädchen und junge Frauen zwischen 15 und 35 Jahren sind heute magersüchtig. Etwa 15 Prozent von ihnen sterben. Die Experten Michael Schulte-Markwort und Sabine Zahn geben komprimiert Antworten auf Fragen wie: Welches Essverhalten ist normal? Welches krank? Wie äußert sich Magersucht und was sind die Ursachen?

Kösel, Juli 2002 ISBN: 3466304067

Wenn Töchter aus dem Rahmen fallen Jedes fünfte Mädchen hat ein gestörtes Verhältnis zum Essen. Dabei sind Eßstörungen von jungen Frauen nicht nur ein individuelles Problem, sondern Ausdruck einer familiären und partnerschaftlichen Dynamik. Wie Angehörige helfen können, zeigt das neue Buch von Bärbel Wardetzki.