Ich möchte in die Klinik am Korso

Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Angehörige,

wenn Sie für sich den Entschluss getroffen haben, Ihr Leben durch eine stationäre Therapie verändern und die Essstörung hinter sich lassen zu wollen, dann erhalten Sie auf dieser Seite alle notwendigen Informationen Schritt für Schritt erläutert, die dafür notwendig sind. Leider kommen wir dabei nicht ganz an den bürokratischen Aspekten vorbei, denn vor der Aufnahme benötigen wir eine schriftliche Kostenzusage.

VormittagsNachmittags 
Mo 13:00 - 16:00 Uhr 
Di 13:00 - 16:00 Uhr 
Mi10:00 - 12:30 Uhr13:30 - 16:00 Uhr 
Do 13:00 - 16:00 Uhr 
Fr

08:00 - 11:00 Uhr

MitarbeiterInnen unseres Aufnahmesekretariat

Hohe Qualitätsansprüche sind uns bei unserer Arbeit wichtig und sind die Grundlage unseres Erfolges.

Mehr Informationen zur Behandlung bei uns finden sie hier und in unserem Hausprospekt.

Wir möchten Ihnen ein an Ihren Bedürfnissen und Erwartungen orientiertes therapeutisches Angebot. bieten. Deshalb haben wir neben geschlechtsdifferenzierten Gruppen für Erwachsene auch zwei Gruppen speziell nur für Jugendliche sowie eine Gruppe nur für junge Erwachsene.  Die Jugendlichengruppen umfassen das Alter von 14 bis 16 Jahren. In die Gruppe für Junge Erwachsene werden Patientinnen und Patienten von 18 bis ca. 22 Jahren aufgenommen. Bei den 17-Jährigen schauen wir im Rahmen des ambulanten Vorgesprächs (Schritt 2), ob eine Aufnahme bei den Jugendlichen oder aber bei den jungen Erwachsenen erfolgversprechender erscheint.

Ferner bieten wir allen Patientinnen und Patienten  auch an den Wochenenden und bei längeren Feiertagen (z.B. Weihnachten) die Möglichkeit, zusätzliche therapeutische Angebote in Anspruch zu nehmen.

Füllen Sie bitte unseren Online Fragebogen zum Lebenslauf aus (Hinweise alle Daten werden über eine gesicherte Internet-Verbindung  übertragen). Bitte planen Sie für die Eingabe ca. 30 Minuten Zeit ein.
Sollten Sie über keine Internetverbindung verfügen, können Sie den Fragebogen auch in Papierform anfragen (05731 – 1810).

Sobald uns Ihr Fragebogen vorliegt, entscheidet unser Chefarzt (Prof. Dr. Huber) persönlich, ob ein ambulantes Erstgespräch zur Ergänzung des Fragebogens geführt werden soll. Dazu erhalten Sie von ihm eine persönliche Antwort-eMail.

Wenn Sie ein ambulantes Vorgespräch haben:

Ein ambulantes Vorgespräch wird zur Ergänzung des Fragebogens geführt, um zu klären, ob eine Behandlung in unserer Klinik für Sie passend und erfolgversprechend erscheint. Es dauert ca. 1 – 1,5 Stunden und Sie haben dabei zudem Gelegenheit, auch unser Haus kennenzulernen. In Ausnahmefällen, etwa bei einer langen Anreisezeit, kann das Gespräch auch telefonisch durchgeführt werden.
Vor und/oder nach dem Gespräch kommen Sie vielleicht auch mit einer/m unserer aktuellen PatientInnen ins Gespräch und können so noch mehr über uns, über die Behandlung und über die Atmosphäre bei uns erfahren.

Wenn Sie kein ambulantes Vorgespräch haben:

Es kann sein, dass unser Chefarzt nach der Durchsicht Ihres Fragebogens entscheidet, dass in Ihrem Fall kein Vorgespräch notwendig ist. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Sie schon einmal bei uns in Behandlung waren  oder wenn Sie bereits Vorbehandlungen hatten (ambulante/stationäre Therapien). Sie erhalten dann in Ihrer Antwort-eMail einen Hinweis, driekt eine Kostenzusage zu beantragen.

Sollte unser Chefarzt der Auffassung sein, dass unser therapeutisches Angebot für Sie (aktuell) nicht ausreichend oder hilfreich ist, so würde er Ihnen auch dies ggf. mitteilen.

Bei Fragen können Sie sich gern an unser Aufnahmebüro (05731 – 181-1114) wenden.

Damit wir Sie in die Klinik am Korso aufnehmen können, benötigen wir eine schriftliche Kostenzusage  eines Leistungsträgers (gesetzliche/private Krankenversicherung, Rentenversicherung und/oder Beihilfe). Darum sollten Sie sich so schnell wie möglich (am besten umgehend und auch noch vor dem ambulanten Vorgespräch - sofern eines vorgesehen ist) kümmern. Ohne Kostenzusage können wir Sie leider nicht zur Aufnahme einplanen.

Beantragen Sie die Kostenzusage

Einen Antrag auf eine Kostenzusage sollten gesetzlich Versicherte mit Ihrem/r Hausarzt / Hausärztin ausfüllen. (Formulare finden Sie in  Abschnitt B.)
Als Privatpatient wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenversicherung (Vgl. Abschnitt C)

Sofern wir mit Ihnen ein ambulantes Erstgespräch durchgeführt haben, schreiben wir einen Bericht, den wir Ihrem/r Hausarzt/ärztin / TherapeutIn zusenden. Diesen Bericht sollten sie unbedingt dem Antrag beifügen. Wenn Sie weiterer Vorbefunde zum Krankheitsbild haben, sollten Sie auch diese dem Antrag hinzufügen.

A) Allgemeine Informationen zur Erleichterung der Antragsbegründung
     Die folgenden Punkte können Sie bei Ihrer Antragsbegründung berücksichtigen: 

  • Sie sind bereits seit mehreren Jahren erkrankt und Ihr Leiden ist möglicherweise schon chronifiziert.
  • Ihnen konnte in der vorhergehenden ambulanten oder ggfs. auch akutstationären Behandlung nicht ausreichend geholfen werden.
    - insbesondere wenn diese Vorbehandlung durch Psychotherapeuten oder Psychiatern erfolgt ist.
    Hinweis: Falls sie aktuell noch nicht in ambulanter psychotherapeutischer Behandlung sind, sollten Sie dies unbedingt in die Wege leiten (Vgl. „Auch ein Schritt: Die Wartezeit“).
  • Eine Behandlung unter ähnlich erkrankten Patienten in einer spezialisierten Klinik erscheint Ihnen notwendig.
  • Sie haben nach Ihrem ambulanten Erstgespräch bei uns festgestellt, dass unsere Klinik für die Heilung Ihrer Krankheit das richtige Konzept bietet.

B) Ich bin gesetzlich krankenversichert und

      Vorab: Allgemeine rechtliche Grundlagen für die Behandlung bei uns

C) Ich bin privat krankenversichert und/oder Beihilfe berechtigt bzw. zahle selbst oder habe eine Zusatzversicherung

D) Ich bin im EU-Ausland krankenversichert

E) Wahlleistungen: Chefarztbehandlung bzw. Einzelzimmer

Wenn Sie Fragen haben, setzen Sie sich mit unserem Aufnahmesekretariats (s.o. Schritt 1) in Verbindung. Wir helfen Ihnen gerne!

Schicken Sie uns die Kostenzusage zu, sobald sie Ihnen zugegangen ist.

Anmerkung:

Übrigens hat das Land NRW - wie auch der Bund - eine(n) Patientenbeauftragte(n), die/der Ihnen dabei helfen kann, Ihre Interessen und Rechte gegenüber Dritten (z.B. Kostenträgern) zu vertreten. Die Links finden Sie hier:

- Patientenbeauftragte/r NRW 
- Patientenbeauftragte/r des Bundesregierung

Häufig ergeben sich Wartezeiten bis zur stationären Aufnahme. Einerseits durch die Prüfung der Leistungspflicht durch die Krankenkassen bzw. Rentenversicherungen. Andererseits entstehen Wartezeiten (nachdem die Kostenzusage vorliegt) durch die notwendige Aufnahmeplanung innerhalb unserer Klinik aufgrund der begrenzten Anzahl von Therapieplätzen. Auch wenn uns Ihre Kostenzusage vorliegt, haben wir dennoch in der Regel eine Wartezeit von 4-6 Wochen.
Diese Wartzeit sollten Sie nutzen! Während dieser Zeit sollten Sie sich um eine therapeutische, ambulante Weiterbehandlung an Ihrem Wohnort kümmern , denn die stationäre Behandlung bei uns wird nur ein Teil Ihrer Therapiekette sein (Adressen Suche von Ärzten/Therapeuten und Selbsthilfegruppen).

Den tatsächlichen Aufnahmetermin teilen wir Ihnen automatisch ca. 10 Tage vor der Aufnahme mit.

Sobald uns Ihre Kostenzusage vor liegt und wir einen freien Aufnahmetermin gefunden haben, planen wir Ihre Aufnahme und setzen uns mit Ihnen in Verbindung. Sie brauchen nichts weiter tun.

Das therapeutische Konzept unserer Klinik beruht auf einem Gruppenkonzept. Sie werden von uns deshalb in eine bestehende Gruppe von Patientinnen aufgenommen. Die Zuordnung in die jeweiligen Gruppen erfolgt dabei durch die Klinik. Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren werden in unserer Jugendabteilung aufgenommen. PatientInnen, die zum Zeitpunkt ihrer Aufnahme das 17. Lebensjahr vollendet haben, werden in unserer Gruppe für 17 bis 20Jährige (ähnliches Therapieangebot, ohne pädagogische Betreuung/Aufsicht) aufgenommen, sofern nicht etwas anderes abgesprochen wurde.

Sollten Sie Fragen oder Beratungsbedarf im Hinblick auf Ihre Kostenzusage haben, dann möchten wir Sie bitten sich mit unserem Aufnahmesekretariat  in Verbindung zu setzten (die Kontaktdaten finden Sie oben auf dieser Seite).

Wenn Sie erhebliche Probleme mit der Bewilligung Ihrer Therapie bei uns haben, z. B. bei nicht nachvollziehbarer oder ungerechtfertigter Ablehnung Ihres Antrages auf Kostenübernahme, dann können Sie sich auch an den/die Patientenbeauftragten wenden. Als Anwalt für die Belange erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen ist der Patientenbeauftragte NRW  (Kontaktformular)  Ihr Ansprechpartner, zum Beispiel um:

  • geeignete Beratungs- und Unterstützungsangebote zu vermitteln,
  • Beschwerden und Erfahrungen von Patientinnen und Patienten zu bündeln,
  • Probleme im System sichtbar zu machen und
  • Anregungen zu geben, die dazu beitragen, den Menschen in den Mittelpunkt unseres Gesundheitssystems zu rücken.

Ihre Anregungen sind dort jederzeit willkommen.

Weiter Patientenbeauftragte:

Konkrete Beratung erhalten Sie auch bei der Unabhängige Patientenberatung Deutschland (Kontakt)